Im Jahr 1946 errichtete Erzbischof Joseph Otto Kolb das Diözesanjugendwerk St. Heinrich und St. Kunigund zur Förderung der Jugendseelsorge in der Erzdiözese Bamberg. Anfangs stand dabei das Ziel im Mittelpunkt, die materielle Not der Jugendlichen zu lindern und die Mittel für eine großzügige Jugendseelsorge zu schaffen. Die Gelder dafür wurden durch Spenden aufgebracht. Als in verstärktem Maße finanzielle Mittel über die Jugendpläne zur Verfügung gestellt wurden, nahmen Spendenfreudigkeit und Mitgliederzahlen ab. Eine starke Belebung erfuhr der Verein durch die Werbung Ehemaliger. Viele aus dem Kreis „Alter Feuersteiner“ wurden Mitglied im Diözesanjugendwerk, später auch viele Ehrenamtliche in der Pädagogischen Arbeit auf der Burg.
Anfang der 1970er Jahre übernahm das Diözesanjugendwerk auch die Betriebsträgerschaft für das Jugendhaus Burg Feuerstein. Da sich diese Trägerform als nicht mehr zukunftsfähig erwies, unterstützte das Diözesanjugendwerk die Errichtung einer „Stiftung Jugendhaus Burg Feuerstein“, der seit 1999 Vermögen und Betriebsträgerschaft des Jugendhauses übertragen sind. Ein siebenköpfiger Stiftungsrat entscheidet nun über die Belange des Hauses. Drei seiner Mitglieder stellt das Diözesanjugendwerk.
Die stets enge Verbindung des Diözesanjugendwerkes zur Burg Feuerstein gab den Anstoß, im Jahr 2008 den Namen des Vereins zu ändern: Er heißt nun „Diözesanjugendwerk Burg Feuerstein e.V.“.